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Kostenloses Werkzeug

Notfallkarte für Portemonnaie und Geldbeutel
kostenlos ausfüllen und ausdrucken

Füllen Sie Ihre Notfallkarte am Bildschirm aus und drucken Sie sie kostenlos als PDF aus. Darauf stehen Ihre Notfallkontakte, Ihr Hausarzt und der Hinweis, ob und wo Sie eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht haben. Die Karte hat das Scheckkartenformat, ist also so groß wie Ihre Bankkarte, und passt in Ihr Portemonnaie. So nutzen Sie sie auch als kostenlosen Notfallausweis im Scheckkartenformat.

Kostenlos Ohne Anmeldung Ihre Angaben bleiben auf Ihrem Gerät
Schritt für Schritt

Notfallkarte online ausfüllen – mit Live-Vorschau

Alle Felder sind freiwillig. Was Sie leer lassen, erscheint nicht auf der Karte.

Ihre Person

Im Notfall bitte anrufen

Kontakt 1

Kontakt 2

Vorsorge

Haben Sie eine Vorsorgevollmacht?
Haben Sie eine Patientenverfügung?
Bei beiden Fragen gilt: „Noch nicht“ und „Weiß nicht“ erscheinen nicht auf der Karte.

Hausarzt

Weitere Angaben (optional)

Gesundheit

Nur als Zusatzinformation: Vor einer Bluttransfusion wird die Blutgruppe im Labor bestimmt und direkt am Bett noch einmal geprüft.
Höchstens 80 Zeichen.
Ich trage außerdem bei mir
Weitere Dokumente
Zu Hause versorge ich

Wer soll dann informiert werden?

Live-Vorschau

Vorderseite

Rückseite

    Ihre Eingaben werden nicht übertragen. Die PDF entsteht in Ihrem Browser.

    Checkliste

    Was gehört auf eine Notfallkarte?

    Wenige, klare Angaben helfen mehr als eine volle Karte.

    • Name und Geburtsdatum
    • Ein oder zwei Notfallkontakte mit Telefonnummer, die man auch tagsüber erreicht.
    • Ihre bevollmächtigte Person, falls Sie eine Vorsorgevollmacht haben, getrennt vom Notfallkontakt.
    • Ihr Hausarzt mit Telefonnummer
    • Der Hinweis, dass Ihr Medikationsplan beiliegt. Gesetzlich Versicherte, die gleichzeitig mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, haben Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform (§ 31a SGB V). Die Einzelheiten regelt der Bundesmantelvertrag der Ärzte; gemeint sind dort Mittel, die im ganzen Körper wirken. Fragen Sie in Ihrer Hausarztpraxis danach.
    • Der Hinweis auf Ihre Vorsorgedokumente wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder Organspendeausweis – und wo die Originale liegen.
    • Der Hinweis auf weitere Ausweise, die Sie bei sich tragen, etwa einen Implantat- oder Allergiepass.

    Der Medikationsplan ist kein Zufall auf dieser Liste: In einer bundesweiten Befragung von Notaufnahmen (Born et al. 2021, 181 Fragebögen) stand die Medikationsliste mit 93,4 % ganz oben, vor Entlassungsbriefen und Vorerkrankungen. Genannt wurden außerdem Hinweise auf Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht und die Kontaktdaten von Angehörigen.

    Blutgruppe und Allergien können Sie unter „Weitere Angaben“ als Zusatzinformation eintragen. Was die Blutgruppe im Notfall leistet, lesen Sie in den häufigen Fragen.

    Was nicht auf die Karte gehört

    PINs, Passwörter und Kontonummern gehören nicht auf die Notfallkarte – sie sind zu Hause an einem sicheren Ort besser aufgehoben. Lange Medikamentenlisten von Hand schreiben Sie besser nicht darauf: Dafür ist der Medikationsplan da, den Ihre Praxis aktuell hält.

    Hinweiskarte

    Kostenlose Hinweiskarte zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht fürs Portemonnaie

    Früher gab das Bundesjustizministerium eine Informationskarte zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zum Ausschneiden heraus, einige Länder bieten ähnliche Hinweiskarten bis heute an. Die aktuelle Broschüre „Patientenverfügung“ (Stand Juli 2025) empfiehlt weiterhin, einen Hinweis auf den Aufbewahrungsort bei sich zu tragen.

    Genau das leistet Ihre kostenlose Notfallkarte – und noch mehr: Sie verbindet den Hinweis auf Ihre Dokumente mit Ihren Notfallkontakten, der bevollmächtigten Person, Ihrem Hausarzt und dem Ort, an dem die Originale liegen.

    Wichtig zu wissen

    Die Karte ist selbst keine Patientenverfügung und keine Vollmacht. Eine Patientenverfügung ist nur wirksam, wenn sie schriftlich vorliegt und von Ihnen unterschrieben ist (§ 1827 BGB). Wer ohne Vollmacht für Sie entscheiden darf, erklärt unser Ratgeber Was passiert ohne Vollmacht?

    Ihre Karte soll auf Ihre Patientenverfügung verweisen?

    Legen Sie selbst fest, welche Behandlung Sie sich wünschen. Sie können Ihre Patientenverfügung Schritt für Schritt online vorbereiten, ausdrucken und unterschreiben – 10 € einmalig.

    Patientenverfügung online vorbereiten →

    oder Vorsorgevollmacht erstellen – ebenfalls online vorbereiten, ausdrucken und unterschreiben, 10 € einmalig.

    Format

    Scheckkartenformat: Notfallkarte und Notfallausweis für Geldbeutel und Brieftasche

    Die Notfallkarte hat das Scheckkartenformat ID-1 nach ISO/IEC 7810: 85,60 × 53,98 mm. Das ist dieselbe Größe wie Ihre Bankkarte oder Ihre Gesundheitskarte. So passt sie in übliche Kartenfächer von Portemonnaie, Geldbeutel, Geldbörse oder Brieftasche.

    Die PDF druckt Vorder- und Rückseite nebeneinander. Sie schneiden die Karte an der gestrichelten Linie aus und falten sie in der Mitte. So entsteht eine zweiseitige Faltkarte, ganz ohne Kleben.

    Maßskizze: Notfallkarte 85,60 mal 53,98 Millimeter, so groß wie eine Bankkarte 85,60 mm 53,98 mm so groß wie Ihre Bankkarte

    Laminiert wird die Karte etwas größer und passt dann nicht mehr in jedes Fach. Eine Kartenhülle ist deshalb oft die bessere Wahl: Sie schützt vor Regen und Abrieb.

    Anleitung

    Notfallkarte richtig ausdrucken, falten und schützen

    1. PDF öffnen und drucken. Wählen Sie im Druckfenster „Tatsächliche Größe“ oder „100 %“, nicht „An Seite anpassen“.
    2. Größe prüfen. Die Kontrolllinie auf dem Bogen muss 10 cm lang sein. Oder Sie legen Ihre Bankkarte darauf: Die Notfallkarte ist genauso groß.
    3. Ausschneiden und falten. Schneiden Sie die Karte an der gestrichelten Linie aus und falten Sie sie in der Mitte.
    4. Schützen. Stecken Sie die Karte in eine Kartenhülle oder laminieren Sie sie.
    5. Einstecken und Bescheid geben. Stecken Sie die Karte zu Ausweis und Gesundheitskarte und sagen Sie Ihren Notfallkontakten, dass sie auf der Karte stehen.

    Kein Drucker zur Hand?

    Copyshops und viele Bibliotheken drucken PDF-Dateien für wenig Geld aus. Oder Sie lassen sich nach dem Herunterladen den Link zu dieser Seite per E-Mail schicken und füllen die Karte am Computer noch einmal aus.

    Lieber fertig gedruckt? Dann merken Sie sich die Plastikkarte vor, die wir gerade vorbereiten.

    Notfallkarte als leere Vorlage zum Ausfüllen per Hand

    Sie schreiben lieber von Hand, oder Sie möchten Karten für die ganze Familie ausfüllen? Die leere Vorlage enthält vier Faltkarten auf einem A4-Bogen, mit Linien für alle wichtigen Angaben. Ein feiner Kugelschreiber hält die Schrift gut lesbar.

    Lieber fertig gedruckt? Ihre Notfallkarte als Plastikkarte

    In Vorbereitung

    Ihre Notfallkarte im Scheckkartenformat, mit Ihren Angaben bedruckt und per Brief zu Ihnen nach Hause. Geplanter Preis: 12,90 € inkl. MwSt. und Versand.

    Bestellen können Sie sie noch nicht. Wenn Sie möchten, geben wir Ihnen einmal Bescheid, sobald es so weit ist. Die PDF-Karte auf dieser Seite bleibt kostenlos.

    Im Ehepaar-Komplettpaket für 49 € (sechs Vorsorgedokumente für Sie beide, per Post) sind zwei Notfallkarten auf Papier bereits enthalten – eine für jeden. Zum Ehepaar-Paket

    Benachrichtigung zur Plastikkarte

    Ich möchte einmalig per E-Mail informiert werden, sobald die Plastikkarte bestellbar ist. Datenschutz

    Sie erhalten gleich eine kurze Bestätigung und später genau eine Nachricht, sobald Sie die Plastikkarte bestellen können. Danach löschen wir Ihre Adresse.

    Begriffe

    Notfallkarte, Notfallausweis, Notfallpass: Was ist der Unterschied?

    Notfallkarte
    Eine Karte im Scheckkartenformat mit Kontakten und Hinweisen, wie Sie sie hier erstellen.
    Notfallausweis
    Meist ein Faltausweis mit medizinischen Angaben wie Erkrankungen, Medikamenten und Impfungen. Einige Krankenkassen und Verbände bieten ihn kostenlos an, eine Auswahl finden Sie weiter unten.
    Europäischer Notfallausweis
    Ein mehrsprachiges Heft für medizinische Angaben. Er geht auf eine europäische Entschließung von 1986 zurück und ist freiwillig.
    Notfallpass
    So heißen sowohl die Notfallfunktion im Smartphone als auch einige ärztliche Pässe. Den Notfallpass im iPhone übermittelt das Gerät in Deutschland beim Notruf nicht automatisch. Ein Helfer muss ihn auf dem Sperrbildschirm öffnen.
    ZVR-Card
    Eine Plastikkarte des Zentralen Vorsorgeregisters mit bis zu zwei Vertrauenspersonen. Notare, Rechtsanwälte, Betreuungsbehörden oder -vereine können sie weitergeben, wenn sie Ihre Vorsorge registrieren – fragen Sie dort danach. Mehr dazu: Vorsorgeregister: Vollmacht eintragen.
    Notfalldatensatz der Gesundheitskarte
    Haben Sie zum Beispiel mehrere Diagnosen oder nehmen regelmäßig mehrere Medikamente, können Sie Ihren Arzt bitten, einen Notfalldatensatz auf Ihrer Gesundheitskarte anzulegen. Die Notfallkarte ergänzt ihn.

    Diese Ausweise kann die Notfallkarte nicht ersetzen

    • Implantationsausweis: Den erhalten Sie nach einer Implantation von der Klinik (Art. 18 der EU-Medizinprodukteverordnung, mit Ausnahmen z. B. für Schrauben oder Zahnfüllungen).
    • Allergie- oder Anaphylaxie-Pass und der Ausweis für Blutverdünner
    • Diabetes- oder Epilepsie-Ausweis und der ärztliche Notfallpass bei Blutgruppen-Antikörpern
    • Organspendeausweis – mehr dazu im Ratgeber Organspendeausweis und Patientenverfügung

    Die Notfallkarte kann aber darauf hinweisen, dass Sie diese Ausweise dabeihaben (im Generator unter „Weitere Angaben“).

    Digital ergänzen

    Jederzeit aktualisierbar: der Notfall-Pass im Notfalltresor

    Eine gedruckte Karte zeigt den Stand vom Tag des Ausdrucks. Wer seine Angaben lieber digital pflegt, findet im Notfalltresor den Notfall-Pass: eine Notfallkarte mit QR-Code, die Sie jederzeit aktualisieren können.

    Wer den Code scannt, sieht die Angaben, die Sie freigegeben haben. Sie legen fest, welche das sind, und können den Code jederzeit abschalten. Der Notfalltresor ist ein kostenpflichtiges Angebot, die Notfallkarte auf dieser Seite bleibt kostenlos.

    Notfalltresor ansehen →
    Überblick

    Weitere kostenlose Notfallkarten und Notfallausweise

    Neben dieser Karte gibt es weitere gute, kostenlose Angebote. Alle Links haben wir am 28.09.2026 geprüft.

    Kostenlose Notfallkarten und Notfallausweise, Stand 28.09.2026
    AnbieterWas es istSo bekommen Sie es
    Notfalltresor (diese Seite)Notfallkarte im Scheckkartenformat, am Bildschirm ausgefülltSofort als PDF, ohne Anmeldung
    VerbraucherzentraleFaltkarte zum Ausfüllen von Hand, mit Hinweis auf Vorsorgedokumente und zwei KontaktpersonenPDF zum Ausdrucken
    Techniker KrankenkasseNotfallausweis auf Deutsch und Englisch, mit Angaben zu Erkrankungen, Medikamenten und ImpfungenDownload bei der TK
    hkk KrankenkasseAusfüllbarer Notfallausweis zum Falten, u. a. mit Hausarzt, Kontakten und PatientenverfügungPDF zum Ausfüllen
    Deutsche HerzstiftungNotfallausweis mit Blutgruppe, Vorerkrankungen und MedikamentenKostenfrei bestellen
    Justizministerium NRWHinweiskarte zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im ScheckkartenformatAls PDF oder gratis bestellen
    Zentrales VorsorgeregisterZVR-Card aus Kunststoff mit bis zu zwei VertrauenspersonenÜber Notar, Anwalt oder Betreuungsverein

    Häufige Fragen zur Notfallkarte

    Ja. Sie füllen die Karte aus und laden die PDF sofort herunter, ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse. Die Plastikkarte, die wir gerade vorbereiten, wird ein freiwilliges Zusatzangebot. Die PDF-Karte bleibt kostenlos.
    Nein. Bei der kostenlosen PDF-Karte bleiben Ihre Eingaben auf Ihrem Gerät: Die PDF entsteht direkt in Ihrem Browser, und wir speichern nichts davon, weder bei uns noch im Browser. Wenn Sie die Seite schließen, sind die Angaben weg. Nur wenn Sie freiwillig den Link zum Drucken oder die Nachricht zur Plastikkarte anfordern, übertragen wir Ihre E-Mail-Adresse und, falls angegeben, Ihren Vornamen – nie den Inhalt Ihrer Karte.
    Oft, aber nicht immer. Zuerst werden die lebenswichtigen Körperfunktionen gesichert. In einer Befragung von 103 Notärzten einer Uniklinik (Aachen, Kaczmarek et al. 2020) suchten 50 % regelmäßig und 29 % gelegentlich in der Brieftasche oder am Körper nach Informationen. Im Smartphone suchten dagegen nur 6 % routinemäßig.
    Sie können sie als Zusatzinformation eintragen. Vor jeder Bluttransfusion wird die Blutgruppe aber im Labor bestimmt und direkt am Bett noch einmal geprüft. Sind bei Ihnen Blutgruppen-Antikörper bekannt, tragen Sie zusätzlich den ärztlichen Notfallpass dazu bei sich.
    Nein. Die Karte weist nur darauf hin, dass es diese Dokumente gibt und wo sie liegen. Eine Patientenverfügung ist nur schriftlich wirksam (§ 1827 BGB). Ein Notfallkontakt auf der Karte darf nicht automatisch für Sie entscheiden. Das darf, wer eine Vollmacht hat oder zum Betreuer bestellt ist, und in engen Grenzen der Ehegatte für bis zu sechs Monate in Gesundheitsfragen (§ 1358 BGB).
    Er ist eine gute Ergänzung, ersetzt die Karte aber nicht. Ist das Handy gesperrt, muss ein Helfer den Notfallpass erst auf dem Sperrbildschirm finden und öffnen. Stellen Sie deshalb ein, dass er im Sperrzustand angezeigt wird, und tragen Sie zusätzlich die Karte im Portemonnaie.
    Rechtlich dürfen Ärzte einen vorhandenen Notfalldatensatz im Notfall ohne PIN lesen. Dafür brauchen sie ein Kartenlesegerät und einen Heilberufsausweis. Dass der Rettungsdienst das vor Ort regelmäßig tut, ist nicht belegt. Gesundheitskarte und Notfallkarte ergänzen sich.
    Die ZVR-Card ist eine Plastikkarte des Zentralen Vorsorgeregisters. Auf die Rückseite schreiben Sie von Hand Ihren Namen und bis zu zwei Vertrauenspersonen. Die ZVR-Card geben Notare, Rechtsanwälte, Betreuungsbehörden oder -vereine an ihre Mandanten weiter, wenn sie Ihre Vorsorge registrieren. Fragen Sie dort danach. Wer sich selbst online registriert (einmalig 24,00 € per Lastschrift, keine Jahresgebühr), erhält keine Karte.
    Immer dann, wenn sich eine Telefonnummer, Ihre Vertrauensperson, Ihr Hausarzt oder der Ablageort Ihrer Dokumente ändert, und am besten einmal im Jahr zur Kontrolle. Auf jeder Karte steht ein Stand-Datum. Auf Wunsch erinnern wir Sie nach 12 Monaten kostenlos per E-Mail.
    Stecken Sie die ausgeschnittene Karte in eine Kartenhülle oder laminieren Sie sie. Laminiert wird sie etwas größer und passt dann nicht mehr in jedes Kartenfach. Noch robuster wird die Plastikkarte, die wir gerade vorbereiten.